Siebter Tag in New York, der Tag der Aussichtspunkte. Vormittags Top of the Rock mit seinen neuen Attraktionen, nachmittags eine Führung durch die Carnegie Hall und abends das Empire State Building bei Sonnenuntergang. Wer zwischen den beiden Aussichtsplattformen schwankt, hier meine Meinung: beide machen, aber aus unterschiedlichen Gründen.
Aufwachen in Chelsea und Spaziergang nach Midtown
Wieder ein Morgen mit der Skyline vor dem Fenster des SpringHill Suites, dann zu Fuß nach Midtown, zwischen gelben Taxis und schwindelerregenden Hochhäusern, bis zum Rockefeller Center.
Top of the Rock, der beste Blick auf das Empire State Building
Top of the Rock auf dem 30 Rockefeller Plaza hat für mich den schönsten Blick auf New York, gerade weil man das Empire State Building komplett sieht. Auf der anderen Seite erstreckt sich der Central Park wie ein großes grünes Rechteck, gesäumt von den hauchdünnen Türmen der Billionaires‘ Row: 53W53, das Solow Building und 111 West 57th Street.
The Beam und der Skylift
Zwei neue Attraktionen für alle ohne Höhenangst. The Beam, ein drehbarer Stahlträger, der das berühmte Foto „Lunch atop a Skyscraper“ von 1932 nachstellt, auf dem elf Arbeiter hoch über Manhattan zu Mittag essen. Und der Skylift, eine gläserne Plattform, die noch höher fährt als die Aussichtsterrasse, mit 360°-Blick. Ehrlich gesagt: beeindruckend.
Rockefeller Center und Carnegie Hall
Unten nehmen wir uns Zeit für einen Bummel durch das Rockefeller Center: Über 60.000 Menschen arbeiten hier, und rund 200.000 Besucher kommen jede Woche, zwischen Geschäften und Restaurants.
Am Nachmittag eine Führung durch die Carnegie Hall, gebucht auf der offiziellen Website. Der legendäre Konzertsaal von 1891 ist innen noch schöner, und der Guide erzählt von den großen Namen, die hier aufgetreten sind.
Ellen’s Stardust Diner und Shake Shack
Eigentlich wollten wir Ellen’s Stardust Diner testen, den 50er-Jahre-Diner, in dem die Kellner auf die Tische steigen und singen, aber die Schlange war viel zu lang. Plan B: mein allererster Shake Shack. Sehr gut, viel besser als Fast Food in Frankreich, und günstig für New York.
Das Empire State Building in der Dämmerung
Zum krönenden Abschluss das Empire State Building. Das Museum im Erdgeschoss lohnt sich wirklich, und oben gibt es Ausstellungen zu 100 Jahren Radio City Rockettes. Auf der Plattform im 86. Stock, in etwa 320 Metern Höhe, sorgen Heizstrahler dafür, dass man den Blick auch im November genießen kann.
Wir kommen genau zur Dämmerung: der Financial District, das One World Trade Center und in der Ferne die Freiheitsstatue, auf der anderen Seite das UN-Hauptquartier, der East River und Queens. Bei Nacht ist das für mich der schönste Stadtblick von einer Aussichtsplattform. Und die Spitze, seit 1976 fast jeden Abend in einer anderen Farbe beleuchtet, hat etwas von Gotham City.
Lobster Roll in Koreatown
Ein letzter kulinarischer Halt auf dem Rückweg: mein erster echter Lobster Roll, Brioche, Hummer und Mayonnaise, bei Cap’t Loui in Koreatown, nur ein paar Schritte vom Empire State Building entfernt.
Außerdem auf Instagram an diesem Tag
Praktische Infos
- Top of the Rock: 30 Rockefeller Plaza. The Beam und der Skylift kosten extra.
- Top of the Rock oder Empire State Building? Top of the Rock für den Blick auf das ESB und den Central Park, das ESB für die Nachtansicht und das Museum.
- Empire State Building: Die Plattform im 86. Stock ist beheizt, am besten zum Sonnenuntergang.
- Carnegie Hall: Führungen auf der offiziellen Website buchen.
- Shake Shack: mehrere Filialen in Manhattan, unter anderem im Madison Square Park.




































































































