🇱🇧 Hummus

🇱🇧 Hummus

Guter Hummus selbst gemacht ist ein Kichererbsenpüree mit Tahini, Zitrone und Knoblauch, so cremig, dass man ihn löffeln möchte. Das Gericht stammt aus dem Nahen Osten und wird im Libanon, in Syrien, Palästina und Israel überall als Teil der Mezze mit warmem Fladenbrot serviert.

Der 13. Mai ist der Internationale Hummus-Tag, und 2026 habe ich die Gelegenheit genutzt, ihm ein Video zu widmen. Er gehört zu meinen liebsten Vorspeisen, und wer einmal die hausgemachte Version probiert hat, greift nur noch ungern zum Becher aus dem Supermarkt.

Hier ist das traditionelle Rezept mit getrockneten Kichererbsen. Wegen des Einweichens braucht es etwas Planung, aber das Geheimnis ist einfach: sehr weich gekochte Kichererbsen, heiß und lange gemixt, mit etwas Eiswasser für eine richtig luftige Konsistenz.

Das Rezept

Klassisches Rezept

Das traditionelle Rezept des Gerichts, nicht das des Restaurants, in dem ich es probiert habe.

Portionen
6
Vorbereitung
20 Min.
Garzeit
1 Std. 30
Ruhezeit
12 Std.
Gesamt
13 Std. 50
Schwierigkeit
Einfach

Zutaten

Hummus

  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 TL Natron (in zwei Portionen)
  • 120 g Tahini (Sesampaste)
  • 50 ml Zitronensaft (etwa 1 Zitrone)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 80 ml Eiswasser

Zum Servieren

  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Paprikapulver oder Sumach
  • einige Blätter glatte Petersilie
  • 1 EL beiseitegelegte gekochte Kichererbsen

Zubereitung

  1. Am Vortag die Kichererbsen mit der dreifachen Menge kaltem Wasser und 1/2 TL Natron in eine große Schüssel geben. 12 Stunden einweichen lassen.
  2. Die Kichererbsen abgießen und abspülen. In einen großen Topf geben, reichlich mit kaltem Wasser bedecken und das restliche Natron zufügen. Aufkochen und den Schaum abschöpfen.
  3. Bei schwacher Hitze 1 Stunde bis 1 Stunde 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kichererbsen sehr weich sind und sich leicht zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen. Sie sollen weicher sein als für einen Salat.
  4. Die Kichererbsen abgießen und 1 EL für die Deko beiseitelegen. Den Rest noch heiß 2 bis 3 Minuten zu einem dicken, glatten Püree mixen.
  5. Tahini, Zitronensaft, geriebenen Knoblauch und Salz dazugeben. Erneut 3 bis 4 Minuten mixen und dabei das Eiswasser nach und nach zugießen, bis der Hummus sehr glatt, hell und luftig ist.
  6. Abschmecken und mit Salz oder Zitrone nachwürzen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
  7. Den Hummus auf einem tiefen Teller verstreichen und mit dem Löffelrücken eine Mulde ziehen. Das Olivenöl hineingießen, mit Paprika oder Sumach bestreuen und mit Petersilie und den beiseitegelegten Kichererbsen garnieren.

Tipps und Varianten

  • Schnelle Variante: 2 Dosen Kichererbsen zu je 400 g abgießen, 10 Minuten in Wasser mit 1/2 TL Natron erwärmen und danach abspülen.
  • Für noch glatteren Hummus die gekochten Kichererbsen in kaltem Wasser reiben, um die Häutchen zu entfernen.
  • Das Tahini-Glas vor dem Abmessen gut umrühren: Das Öl setzt sich oft oben ab.
  • Hummus hält sich 4 Tage im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose, mit etwas Olivenöl bedeckt.

Das Rezept dient nur zur Orientierung, passe es an deine Küchengeräte an: Zeiten und Temperaturen können abweichen. Achte auf Allergene (Gluten, Milch, Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Schalenfrüchte, Sesam…) und auf frische Zutaten. Roher oder nicht durchgegarter Fisch, rohes Fleisch und rohe Eier werden Schwangeren, kleinen Kindern, älteren oder geschwächten Menschen nicht empfohlen. Vorsicht bei heißem Öl, beim Flambieren und mit Alkohol. Ich bin kein Gesundheits- oder Ernährungsexperte.